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Oben links und oben sehen wir das Gebäude auf zwei Fotos aus der Zeit des “Dritten Reiches”. Beide lassen sich auf einem Zeitraum zwischen 1933 und 1935 datieren und zeigen uns zum einen die Freiwillige Feuerwehr Einsiedel und die örtlich HJ.
Beim Betrachten des “HJ-Bildes” fällt mir spontan der Refrain zu einem Lied ein, was die HJ bei ihrem Umzug vielleicht gesungen haben mag:
“Wir werden weiter marschieren, wenn alles in Scherben fällt, denn heute da hört uns Deutschland und morgen die ganze Welt.”
Und dann will ich zu dem Bild links gleich noch die zweite Strophe dieses Liedes zitieren:
“Und liegt vom Kampfe in Trümmern, die ganze Welt zuhauf, das soll uns den Teufel kümmern, wir bauen sie wieder auf.”
Nun, und genau dieser Aufbau ist beim Gebäude in der Hauptstraße 127 nicht geschehen, nachdem es wie so viele Einsiedler Häuser dem Bombenterror am 5. März 1945 zum Opfer gefallen war.
Zum Foto noch eine kurze Erklärung. Der Trümmerhaufen ganz vorne im Bild gehört zum Gebäude Hauptstraße 129, Besitzer Max Schütz (...dem auch “Drei Eichen” gehörte). Dieses Haus erkennen wir auf den beiden “Umzugs-Fotos” oben jeweils am rechten Bildrand. Von diesen Gebäude kündet heute gar nichts mehr, einstmals stand es aber links neben der heute noch vorhandenen Turnhalle (Hauptstraße 131). Doch zurück zur nebenstehenden Abbildung, rechts im Hintergrund sehen wir das zum Grundstück gehörende Nebengebäude. Es steht noch heute und soll uns als Orientierung dienen.
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